- Monika Held
Omega-3
Omega-3-Fettsäuren gehören zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Die Bezeichnung „mehrfach ungesättigt“ bezieht sich auf den chemischen Aufbau der Fettsäuren. Sie sind essentiell, also lebensnotwendig, und können vom Körper nicht selbst hergestellt werden.
Unsere Nahrungsmittel enthalten drei Formen der Omega-3-Fettsäuren:
Alpha-Linolensäure (ALA), pflanzlicher Herkunft
Eicosapentaensäure, (EPA) fast ausschließlich in Fischöl
Docosahexaensäure (DHA), fast ausschließlich in Fischöl
Folgen des Omega-3-Fettsäuren-Mangels können sein:
§ ADHS
§ Adipositas
§ Allergien
§ Arteriosklerose
§ Asthma
§ Bluthochdruck
§ Depression
§ Diabetes mellitus
§ Entzündungen
§ Fertilitätsstörungen beim Mann (geringe Spermienqualität)
§ Herzinfarkt
§ Krebserkrankungen
§ Migräne
§ Morbus Chron
§ Multiple Sklerose
§ Neurodermitis
§ rheumatische Arthritis
§ Schlaganfall
§ Schuppenflechte
§ trockene Haut und Ekzeme
§ trockenes und brüchiges Haar
§ Übergewicht
Es gibt noch Omega-6-Fettsäuren (Arachidonsäure ist in Fleisch, Eiern und Käse) und Omega-9-Fettsäuren (z.B. im Olivenöl). Entscheidend ist das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3. Je höher der Anteil an Omega-6-Fettsäuren ist, desto größer ist die Entzündungsneigung im Körper. Das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 sollte <5:1 sein. In der westlichen Zivilisation ist der Index 20:1.
Ein sehr guter Omega-3-Lieferant ist das Omega-3-Total als Fischöl oder für die Veganer als Algenöl.

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