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  • Monika Held

Nahrungsmittelallergien und Nahrungsmittelunverträglichkeit

Nahrungsmittelallergien


Bei einer Nahrungsmittelallergie kommt es zu einer Reaktion der körpereigenen Abwehr des Immunsystems. Der Körper überreagiert auf einen ungefährlichen Fremdstoff (Allergen) und bildet meist die sogenannten IgE Antikörper oder auch die IgG-Antikörper. Das Immunsystem reagiert überempfindlich auf im Grunde harmlose Proteine aus Lebensmitteln. Nahrungsmittelallergien können von fast allen Lebensmitteln ausgelöst werden. Die häufigsten Auslöser sind Kuhmilch, Gluten, Fisch oder Nüsse.


Eine Sofortreaktion auf ein Nahrungsmittel ist der Typ I (IgE), eine verzögerte Reaktion ist Typ III (IgG).


Eine Nahrungsmittelallergie ist von einer Nahrungsmittelunverträglichkeit zu unterscheiden, auch wenn sich die Symptome oft ähneln.


Die ideale Vorbeugung besteht darin, das allergieauslösende Lebensmittel nach einer solchen Reaktion komplett zu meiden.


Symptome

· allergischer Schock

· Atemwegsbeschwerden

· Bauchkrämpfe

· Durchfall

· Fließschnupfen

· Hautausschlag

· Juckreiz

· Schleimhautschwellungen (Mund, Nase, Augen und Haut)

· Übelkeit und Erbrechen


Diese Symptome treten meist innerhalb von wenigen Minuten bis zu zwei Stunden nach dem Kontakt mit dem Allergen auf.

Es gibt aber auch Nahrungsmittelallergien, bei denen man nicht sofort reagiert, sondern erst nach ein bis zwei Tagen.


Eine Weizenallergie ist eine echte allergische Erkrankung. Die allergische Reaktion wird dabei durch die Nahrungsaufnahme ausgelöst, nicht durch das Einatmen von Weizenpollen, d.h. es handelt sich nicht um eine Pollenallergie. Die Weizenallergie macht sich in der Regel schon im Säuglingsalter bemerkbar. Während sich die Weizenallergie bei Kindern oft wieder verlieren kann, ist dies bei Erwachsenen eher nicht der Fall.


Bei der Pollenallergie sorgen Kreuzreaktionen auf ähnlich aufgebaute Proteinmoleküle dafür, dass beim Verzehr vieler Nahrungsmittel ebenfalls Symptome auftreten. So kann es sein, dass das Immunsystem nicht nur auf Pollen bestimmter Bäume, Gräser oder anderer Pflanzen, sondern auch auf Inhaltsstoffe bestimmter Nahrungsmittel reagiert. Das liegt daran, dass Pollenallergene eine große Ähnlichkeit zu bestimmten Obstsorten, Gemüsesorten, Gewürzen und Nüssen aufweisen.


So haben Menschen, die auf Baumpollen, z.B. von Birke, Erle oder Hasel, allergisch reagieren, oft auch Beschwerden beim Verzehr von:

· Nüssen (Haselnuss, Walnuss, Mandel, Erdnuss)

· Obst (Pfirsich, Aprikose, Apfel, Kirsche, Kiwi)

· Gemüse (Karotte, Sellerie)

· Gewürzen (Curry, Paprika, Pfeffer)


Diagnose

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  • IgE-Antikörper-Testung auf Allergien (Bluttest)

  • körperliche Untersuchung

  • Nahrungsmittel-Allergietest auf der Haut (z.B. Haut-Pricktest)






Nahrungsmittelunverträglichkeit


Bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit oder -intoleranz ist der Organismus nicht in der Lage, bestimmte Nahrungsbestandteile zu verdauen bzw. über den Stoffwechsel zu verwerten.


Häufig werden Nahrungsmittelintoleranzen mit einer Nahrungsmittelallergie gleichgesetzt. Es handelt sich jedoch um zwei grundlegend verschiedene Mechanismen.


Bei einer Nahrungsmittelintoleranz liegt keine allergische Reaktion auf einen Nahrungsbestandteil vor, es werden keine Antikörper ausgebildet. Vielmehr arbeitet ein spezifisches Enzym nicht adäquat (z.B. wird es nicht ausreichend produziert oder blockiert), um den angebotenen Bestandteil der Nahrung verarbeiten zu können. Der Körper hat nicht genug von bestimmten Enzymen oder Transportproteinen, um bestimmte Bestandteile der Nahrung, wie beispielsweise Laktose, Fruktose, Gluten oder Histamin, abzubauen oder in den Körper aufzunehmen.


Angeborene Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind eher selten. Meist erwirbt man sie im Laufe des Lebens.


Die häufigsten Formen der Nahrungsmittelintoleranz:

· Laktoseintoleranz

· Fruktoseintoleranz

· Glutenintoleranz

· Histaminintoleranz


Ursachen

· Enzymdefekt bzw. Enzymmangel

· Intoleranzen auf Laktose, Fruktose, Sorbit, Gluten, Histamin

· Nahrungsmittelallergie, z.B. Milch, Gluten, Ei, Fisch oder Nüsse u.a.

· Pseudoallergien durch Farb- und Konservierungsstoffe (Die Beschwerden gleichen denen echter Allergien, die Diagnose ist aber deutlich komplexer.)



Symptome

Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, dass sie an einer Nahrungsmittelunverträglichkeit leiden, da ihnen die Symptome so alltäglich vorkommen.


· Appetitlosigkeit

· Aufstoßen

· Bauchschmerzen (Krämpfe)

· Blähungen

· Depression

· Durchfall

· Entwicklungsstörungen (bei Kindern)

· Erschöpfung

· Flush (Erröten im Gesichts- und Halsbereich)

· Hautprobleme und Neurodermitis

· Heißhunger auf Süßes

· Herzrasen

· Hyperaktivität bei Kindern

· Kopfschmerzen und Migräne

· Müdigkeit

· Schluckstörungen

· Übelkeit und Erbrechen

· Verstopfung

· Zungenbrennen


Folgen

· Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten

· chronische Müdigkeit

· Darmkrebs

· Entzündung der Darmschleimhaut

· Fremdkeimbesiedlungen

· Leaky-Gut-Syndrom

· Leberdauerbelastung

· Schädigung der Darmschleimhaut (Mukosa)

· Selbstvergiftung des Körpers (Autointoxikationen)

· Verlust des Immunsystems und erhöhte Infektanfälligkeit



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